Köllerbacher Studienfahrt führte nach Georgien


Die 21. und letzte Jugendstudienfahrt der Kirchengemeinde Köllerbach führte in diesem Jahr nach Georgien. Seit vielen Jahren unterstützt die Gemeinde die deutsche evangelische Gemeinde in Georgien. Ein Reisebericht.

Tbilissi, die Hauptstadt des Landes, ist Partnerstadt von Saarbrücken und hat sich in den letzten Jahren sehr herausgeputzt. Am Rande der Stadt liegt die kleine evangelische Gemeinde, deren Bischof der frühere Saarbrücker Theologe Prof. Dr. phil. Lic. theol. Dr. h.c. mult. Gerd Hummel war. Er baute aus privaten Mitteln eine Kirche und ein Altenheim, in dem täglich 120 bis 140 Menschen eine warme Suppe bekommen. Alte Menschen haben in der Regel 60,00 € im Monat. Die Gemeinde zeigte sogleich ihr Archiv (unser Bild), denn sie blickt auf eine 200jährige deutsche Geschichte zurück. Natürlich erkundete die Köllerbacher Gruppe auch das Land, besuchte die frühen Höhlenklöster, die Akademien, die Städte und u.a. Festung und Maria Himmelsfahrt Kirche in Ananuri (unser 2. Bild). Es war mehrfach Gelegenheit, bei Familien in deren Häuser zu Mittag zu essen. Die Gastfreundschaft ist enorm. Im Gottesdienst erlebten wir den greisen Patriarchen Ilja II., einen großen Ökumeniker, der durch Krankheit und Alter gebeugt ist. Unsere Kirchengemeinde unterstützt seit vielen Jahren die deutsche evangelische Gemeinde in Georgien; auch der Kirchenkreis hat manche Synodalkollekte abgegeben.





Zurück