Evangelische Kirche Walpershofen - Innensanierung abgeschlossen


Die evangelische Kirche in Walpershofen ist innen gründlich saniert worden. Die Maßnahme unter Leitung des Architekten Achim Pollmann aus Völklingen kostete rund 240.000 Euro und war nur möglich durch zahlreiche Spenden der Gemeindeglieder. Die Zivilgemeinde beteiligt sich ebenfalls an den Kosten.

Da der Plattenbelag in der Kirche erneuert werden musste und durch Sandstein ersetzt wurde, konnte das Holzpodest auf der rechten Seite eingekürzt werden, um bei der Gelegenheit den Taufstein aus dem Altarraum herauszunehmen, wo er sehr beengt stand, und ihn in die Gemeinde zu versetzen. Die überschüssigen Bänke wurden geschnitten, um sie im Altarraum und auf der Empore sowie am Taufbecken wiederzuverwenden. Die gesamte Elektrik wurde den heutigen Sicherheitsstandards entsprechend erneuert; die Fensterjalousien werden nun computergestützt geöffnet, um ein optimales Raumklima zu gewährleisten, damit die Orgel keinen Schaden nimmt. An drei Stellen wurden wieder biblische Sprüche an die Wand geschrieben, wie es beim Bau der Kirche 1929 auch war. Das Altarkreuz hängt nun auch über dem Altar und ist ein Blickfang. Der gesamte Innenanstrich einschließlich des Gewölbes macht die Kirche hell und freundlich.

Zur Wiederindienstnahme wurden am Ersten Advent (27./ 28. November) vier Gottesdienste in verschiedenen liturgischen Formen gefeiert: am Samstag um 16.30 h eine Vesper nach westlicher Tradition und um 18.00 h ein Abendgottesdienst mit der eigentlichen Indienstnahme, am Sonntag um 9.15 h ein Sonntagsgottesdienst und um 17.00 h ein Abendgottesdienst nach dem Modell des anglikanischen Evensong.

Das Presbyterium dankt der selbstständig evangelisch-lutherischen Immanuelgemeinde Walpershofen, in deren Kirche wir mehr als ein halbes Jahr zu Gast waren. Das Presbyterium dankt den großzügigen Einzelspendern, der Kommunalgemeinde und der Frauenhilfe Walpershofen: Innerhalb des Jahres 2020 wurden bereits über 100.000,00 € zur Finanzierung des Projektes eingeworben. Ein besonderer Dank gilt dem Baukirchmeister Benjamin Schmidt, der nicht nur die Bauaufsicht seitens der Kirchengemeinde wahrnahm, sondern sich mit sehr vielen Gewerken an der Sanierung aktiv und gelungen beteiligt hat. Die Rückmeldungen aus der Gemeinde sind sehr positiv; die Sanierung in der trübseligen Coronazeit hat die Stimmung gehoben.





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