30. April 2021

Pfarrer Udo Blank seit 25 Jahren in diakonischer Verantwortung - Zeit, Danke zu sagen


Im April 1996 übernahm Pfarrer Udo Blank die Stelle des Diakoniepfarrers. Damals wie heute stellt er sich dieser nicht immer einfachen Aufgabe. Oliver Kremp-Mohr und Anne Fennel aus der Geschäftsführung sowie die Superintendenten Markus Karsch und Christian Weyer gratulierten zum Jubiläum.

„Diakoniepfarrer Udo Blank steht wie kein anderer für die Diakonie im Saarland. Durch seinen ehrfurchtgebietenden Sachverstand und sein außergewöhnliches Engagement ebenso, wie durch 25 Jahre Kontinuität, Stabilität und Verbindlichkeit. Aber vor allem durch das, was all dies verbindet: seine Persönlichkeit. Udo Blank lebt Diakonie“, stellte der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Superintendent Markus Karsch, fest.

 

Für das Werk standen vor 25 Jahren wegweisende und existenzielle Entscheidungen an. Eine davon war die wirtschaftliche Stabilisierung nach massiven Einbrüchen von Kirchsteuermitteln. Weitere, die Pflegereform 1995 mit gravierenden Folgen für die Finanzierung und konzeptionelle Ausgestaltung der Pflege zu integrieren sowie viele andere Themen. 

 

Zudem war die Zentrale des Diakonischen Werks gerade von Saarbrücken in das ehemalige Kinderheim nach Wiebelskirchen umgezogen, der Diakoniepfarrer - die Stelle war vier Jahre vakant - sollte jedoch seinen Dienstsitz in Saarbrücken behalten. Eine Planung, die Pfarrer Udo Blank gleich zu Beginn als „nicht möglich“ verwarf und mit in die Geschäftsstelle zog.

 

„Bevor ich zusagte, die Verantwortung als Diakoniepfarrer zu übernehmen, ließ ich mir durch das Landeskirchenamt bestätigen, dass ich nach zehn Jahren zurück ins Gemeindepfarramt wechseln könne.“ verriet er den Gratulanten. Eine Option, die Pfarrer Udo Blank aber 2006 dann nicht zog. Stattdessen führte er gemeinsam mit dem damaligen Kollegen Wolfgang Biehl das inzwischen stabilisierte und gewachsene Werk in die Gesellschaftsform der gemeinnützigen GmbH. Ein wichtiger Schritt, der viel Überzeugungsarbeit in den eigenen Gremien voraussetzte. Derzeit hat Pfarrer Blank zum dritten Mal in seiner beruflichen Karriere den Vorsitz der LIGA der Freien Wohlfahrtsverbände Saar inne – auch das hat Seltenheitswert.

 

Seit Beginn nimmt sich Pfarrer Blank immer auch Zeit, um regelmäßig in die Einrichtungen zu fahren und mit Mitarbeitenden und Hilfe- und Ratsuchenden zu sprechen. Denn der persönliche Kontakt war und ist ihm wichtig. „Er hat immer die Menschen im Blick, die auf die Beratung, Hilfe und Unterstützung angewiesen sind,“ sagte der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Superintendent Christian Weyer im Rahmen des Jubiläums. Beispielhaft nannte er Blanks Gewohnheit, jedes Jahr an Heiligabend den Kindern und Jugendlichen in den Wohngruppen und den diensthabenden Mitarbeitenden in der Jugendhilfe einen Besuch abzustatten – kleine Geschenke inklusive. „Zugleich ist Diakoniepfarrer Udo Blank ein verlässlicher und kompetenter Ansprechpartner für die Partner und Partnerinnen der Arbeit der Diakonie in Gesellschaft und Politik. Der Name Udo Blank steht für hohe Qualität und Professionalität diakonischer Arbeit im Saarland und in der gesamten Evangelischen Kirche im Rheinland“, ergänzte Weyer.





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